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ELOXAL-VERFAHREN – Schutzschicht auf Aluminium

Das Eloxal-Verfahren ist eine  gesonderte Methode der Oberflächenbehandlung zur Erlangung einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation. Dabei wird - im Gegensatz zu galvanischen Überzugsverfahren - die Schutzschicht nicht auf dem Werkstück niedergeschlagen, sondern durch Umwandlung der obersten Metallzone ein Oxid bzw. Hydroxid.

Vorgang:
Zunächst werden die Aluminiumteile vorbehandelt, d. h. entfettet und gebeizt. Nach der Oberflächen-Vorbehandlung er folgt das eigentliche Eloxieren. Auf Wunsch wird dann die frische poröse Schicht mit Farbstoffen gefärbt und anschließend verdichtet. Üblicherweise erfolgt dies unter Verwendung von heißem Wasser oder Dampf. Es gibt auch die Möglichkeit des chemischen Verdichtens, welches meist in Kombination mit Dampfverdichten eingesetzt wird.

Anwendungen:
Relativ dicke Eloxal-Schichten (20-25 µm) werden vor allem als Korrosionsschutz in der Bauindustrie, aber auch für Automobilteile und Handelsgegenstände eingesetzt. Ungefärbte und gefärbte dünnere Schichten (8-20 µm) dienen vorwiegend dekorativen Zwecken (beispielsweise für die Oberfläche von MP3- Playern oder für Türbeschläge) als auch zur besseren Wärmeabstrahlung bei Kühlkörpern.

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